Neujahrsempfang
am Sonntag, den 16. Februar 2020 im Hotel „Celler Tor“
Neujahrsempfang

Zum diesjährigen Neujahrsempfang begrüßte der Vorsitzende des Gewerbevereins Bernd Heindorff als Gastredner den Oberbürgermeister der Stadt Celle Dr. Jörg Nigge. Das Interesse an dieser Veranstaltung war groß. Nachdem Bernd Heindorff zahlreiche Mitglieder persönlich begrüßt hatte, zeigte er ein Resümee auf über die drei vergangenen Amtsjahre des Oberbürgermeisters. Die Verkehrslage am Neumarkt habe sich verbessert, ein Wohnmobil-/Wohnwagenstellplatz am Hallenbad sei entstanden, an Kindergärten und Schulen sei der Investitionsstau abgebaut worden, finanzielle Mittel für die Ostumgehung wurden durchgesetzt und Sponsoren für Pflanzkübel und Bänke für die Innenstadt wurden gefunden.

Weiter betonte Herr Heindorff, dass sich die drei Ortsteile Groß Hehlen, Scheuen und Hustedt durch ein gutes Miteinander und Füreinander auszeichneten, das auch in den zahlreichen Vereinen gelebt werde. Ein neues Gemeindehaus, ein weiterer Kindergarten und ein neues Wohngebiet sollen mehr junge Familien in die Ortsteile ziehen.

In seiner anschließenden Rede stellte Oberbürgermeister Dr. Nigge das Thema Haushalt in den Mittelpunkt. Nicht wir über uns, sondern Hannover bestimmte über uns in den vergangenen Jahren. So musste ein Haushaltssicherungskonzept erstellt werden, indem die Investitionen aufgezeigt wurden. Da mussten wir als Stadt Celle erst einmal rauskommen, um mehr Flexibilität zurückzugewinnen. Die Lage sei nun geringfügig besser, aber immer noch bedrohlich. Das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts sei nächstes Jahr voraussichtlich erreicht.

Für Sport und Kultur sind die Ausgaben doppelt so hoch wie im niedersächsischen Vergleich, und daher sind Kürzungen von 5-10 % vorstellbar. Bei den Vereinen wurde durch eine höhere Transparenz die Bemessung der Zuwendungen vereinheitlicht.

Investiert soll in Bildungseinrichtungen und Kitas, um Familien anzuziehen. Die Innenstadt mit über 80 inhabergeführten Läden soll weiter attraktiver werden, da hier das gesellschaftliche Leben stattfindet. So soll in der Innenstadt eine Wohnoffensive gestartet werden, bei der der Wohnraum in den denkmalgeschützten Häusern von zur Zeit 20 % auf 80 % erhöht wird durch moderne Sanierung, die auch mal eine Dachterrasse erlaubt. So sollen auch ältere Menschen angesprochen werden, die sich mit Ihrem Wohnraum verkleinern möchten und von den kurzen Wegen in der Stadt profitieren. Wirtschaft und Tourismus werden weiter gefördert. So stehen nun schon drei Personen statt einer für Betriebe als direkte Ansprechpartner bei der Stadt zur Verfügung. Ab Sommer sollen zwei weitere erfahrene Kräfte folgen.
Auch in Fragen des Tourismus bleibt der Oberbürgermeister Realist und sagt, dass die meisten der 2 Millionen Touristen, die Celle im vergangenen Jahr besucht haben, nur zwei Stunden Aufenthaltsdauer in der Stadt hatten.
Für die Bebauung der Allerinsel mussten sieben Bäume weichen, gleichzeitig wurden aber 52 Bäume gepflanzt und zahlreiche Tiere artgerecht umgesiedelt.
Ein weiteres interessantes Projekt scheinen 38 geförderte Wohnungen zu werden. Für solch ein Projekt findet sich leider kein Investor, da wird die Stadt nun selbst handeln.
Es findet ein riesiges Change Management statt. Hier wird die Lage klar analysiert und ein entsprechendes Handeln für Celle entwickelt, dabei wird als Herzstück die Familie in den Vordergrund gestellt und um eine breite Mitte geworben.

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